1.Die attacberlin-Aktivitäten des letzten Jahres aus unserer Sicht
Wir sehen viel Positives, wenn wir auf das letzte Jahr zurückschauen, besonders hervorheben würden wir:
- ein enormes Wachstum an Mitgliedern und entsprechend auch an Einzelaktivitäten
- die Bush-Demo
- das Sommerfest
- unsere Beteiligung an der Initiative Berliner Bankenskandal
- die Gegenstimmen als dauerhafte Einrichtung
- gute Beteiligung an der Sommerakademie, im Flecken-Zechlin, in Köln und Florenz
- eine Vielzahl von teilweise gut besuchten Veranstaltungen v.a. zum Thema Krieg
- Stabilisierung der AGs
- Und als absoluter Höhepunkt nun die Demonstration am 15.2.
2.Die Arbeit der VG auf diesem Hintergrund
In einer längeren zurückblickenden Diskussion stellten wir uns zunächst die Frage, ob die Struktur AGs, RG und VG sinnvoll war und ist und welche Rolle wir dabei spielten. Um es kurz zusammenzufassen: wir denken, wir waren notwendig und haben die uns zugedachten Aufgaben unseren Kräften entsprechend ganz ordentlich erledigt. Im einzelnen waren das:
1.Repräsentation nach außen: Pressemitteilungen, Stellungnahmen und Informationen auf vielen angefragten größeren und kleineren Veranstaltungen, die wir aber nicht alle bewältigen konnten. In Zukunft wären uns da ein paar zusätzliche Freiwillige eine gute Unterstützung.
2.Koordination der Einzelaktivitäten von AGs, PGs und anderen attac-Aktivitäten (siehe dazu mehr weiter unten)
3.Inhaltliche Klärungsprozesse, z.B. im Zusammenhang mit der Unterstützung von Veranstaltungen, Beteiligungen an Demos, Rednern oder auch internen Debatten. Wir sahen unsere Aufgabe v.a. darin darauf zu achten, dass das breite Spektrum, das attac gerade ausmacht, auch gewahrt wurde.
Ohne hier auf alle Einzelheiten eingehen zu können, sehen wir als ein zentrales Problem in unserer Arbeit, die mangelnde Information über die Arbeit der AGs und besonders auch der Hochschulgruppen. Eine VG kann ihre repräsentative und koordinierende Funktion als Transmissionsriemen nur wahrnehmen, wenn sie von allen attac-Aktivitäten auch erfährt. Wir hatten deshalb bei den letzten Wahlen folgende Struktur beschlossen: 7 Mitglieder der VG werden auf der RG direkt gewählt, diese werden ergänzt durch Vertreter der AGs und Hochschulgruppen. Wir dachten, dass dadurch die Rückkoppelung gewährleistet sei. In der Praxis fehlte aber bei diesen zusätzlichen Vertretern die Kontinuität, wenn sie denn überhaupt anwesend waren. Sichtlich sehen viele AGs in der Mitarbeit in der VG mehr eine Zusatzbelastung als einen positiven Impuls und Unterstützung für ihre AG-Arbeit. Unser Wusch wäre deshalb eine größere Transparenz der AG-Arbeit. Dies lässt sich aber nicht einfach beschließen. Wir schlagen deshalb eine Sondersitzung vor, in der wir über die Struktur von attacberlin ausführlicher diskutieren. Dennoch haben wir bereits jetzt:
3.Verbesserungsvorschläge aus Sicht der VG
- mehr fest Gewählte (z.B. 10)
- verbindliche AG-Berichte auf RG und in der VG
- Ergebnisse regelmäßig ins Internet stellen
- Mehr Projektgruppen?
- Stadtteilgruppen zum Andocken von Neuen?
- Berliner Newsletter oder ein Jahrbuch?
- Regelmäßige Einführungsveranstaltungen
- Einrichtung eines Cafes für informelle Dauerkommunikation und als Ideenwerkstatt
- VG-Patenschaften für AGs und v.a. auch Hochschulgruppen