Anwesend: Lena Bröckl (VG, Ko-Kreis), Mathias Kuppe (AG Prekarisierung), Klaus Prätor (VG), Cornelia Müller (VG), Brigitta Pöhler (AG gegen d. Krieg), Konstantin Lehmann (VG), Roland Steinbrecher (Europa-AG), Carl Waßmuth (VG), Oliver Moldenhauer (Ko-Kreis), Brigitte Oehrlein (VG, Protokoll)
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1) - Bericht Ko-Kreis-Sitzung vom 20.06.2005
2)- Bericht Rat-Sitzung vom 18.06.2005
Der Ko-Kreis hat vor allem die Aufgabe, attac nach außen zu vertreten. Seine Handlungsweise soll für alle attacies von Transparenz gezeichnet sein. Um den Aufgaben gerecht werden zu können, sind zeitliche Vorgaben einzuhalten.
Das derzeitige Problem, das viele attacies in Bezug auf den Ko-Kreis haben, ist ein Kommunikationsproblem.
Aber auch zwischen den Aufgaben von Büro und Ko-Kreis müssen neue Schnittstellen der Kommunikation geschaffen werden. Das Büro konnte so stark werden, da der Ko-Kreis in seiner Position zu schwach geworden ist.
Innerhalb des Ko-Kreises ist die Kommunikation so problematisch geworden, daß die Arbeitsmöglichkeiten derzeit eingeschränkt sind. Philipp, Oliver und Lena kümmern sich um eine Mediation.
Die inhaltlichen Punkte der Sitzung betrafen:
-ein 11-Punkte-Programm für ein anderes Europa
-eine Gegenveranstaltung zum EU-Gipfel in Europa
-im Herbst ist eine große Veranstaltung zu Europa geplant,
deren Planung auf dem Sozialforum in Erfurt und der Sommerakademie laufen soll
-die Lidl-Kampagne bekam einen Etat von 12.000€ zugesprochen
Die 12.000€ für die Lidl-Kampagne rief ziemliches Entsetzen in der VG hervor,
das auf der Gruppen-Liste von attac noch in der Nacht seinen Niederschlag fand.
Oliver forderte alle VG-Mitglieder auf, sich auf die Gruppen-Liste setzen zu lassen (auf diese Liste kann man sich nicht selber einschreiben), da hier die Kommunikation innerhalb attacs stattfindet.
Lena merkte noch an, die Anmeldungen für die Sommerakademie laufen viel zu schleppend. Es ist noch viel Werbung notwendig.
Am 30.06. findet im Familiengarten ein Treffen zum Sozialforum statt,
für das attac 30,00€ für die Raummiete übernimmt, laut VG-Beschluß.
2) Auch im Ko-Kreis wurde die Lidl-Kampagne verhandelt, es gab aber keinen Hinweis darauf, daß der Ko-Kreis zwei Tage später dieser Kampagne einen so hohen Etat zusprechen will.
Sehr umfangreich wurde über attac und die Wahl gesprochen.
Der Ko-Kreis legte dem Rat ein Raster für eine attac-Publikation vor zum Thema
„Eine andere Politik ist nötig“, für die Erstellung der einzelnen Punkte zeichnen verschiedenen Ko-Kreis-Mitglieder verantwortlich. Der Sinn ist eine Zusammentragung von attac-Positionen, sowohl für die Presse, als auch als Hilfsmittel für attacies im Wahlkampf.
Schon im Vorfeld rief dieses Papier größere Widerstände hervor, da bei Vielen das Gefühl ankam, hier geht die Transparenz baden. Oliver wurde aufgefordert, dafür zu sorgen, zukünftig sollten solche Arbeitsaufträge auf der Gruppen-Liste, möglichst auch auf allen VG- bzw. Ko-Kreis-Listen veröffentlicht werden, damit sich das Gefühl der Transparenz wieder breit macht.
Aus dem Rat wurden vier Leute bestimmt, die das Papier vor der Veröffentlichung vorgelegt bekommen. Attacies, die sich in Parteien engagieren, dürfen dies niemals als attacies tun, da attac nicht mit Parteien in Verbindung gebracht werden will, schließlich agieren wir außerparlamentarisch. Auch werden wir uns vor der Wahl an keinen Events beteiligen, da die Abgrenzung zur Linkspartei so verloren gehen würde.
Im Oktober dann, soll es eine große Konferenz in Berlin geben, gemeinsam mit den sozialen Bewegungen, um Kritik an der zukünftigen Politik zu üben und Alternativen aufzuzeigen.
Zum WTO-Gipfel in Genf vom 27.-29. Juli wird eine Gegenkonferenz veranstaltet, zu der auch von Berlin aus ein Bus fahren wird.
Attac könnte zukünftig ein finanzielles Problem erwachsen, da die Austritte zunehmen. Der Umfang der Eintritte liegt derzeit noch über dem der Austritte. Es ist aber offen, wie lange noch der Zuwachs bestehen bleibt.
Die Schwerpunktplanung und-findung ist ein viel diskutiertes Thema, in der gfa-AG gibt es Überlegungen, zugunsten eines übergreifenden Themenschwerpunktes wie „globale, soziale Rechte“ auf den gfa-Schwerpunkt zu verzichten.
Sowohl auf der Sommerakademie, als auch auf der Rat-Tagung im September wird das Thema besprochen, um dem Ratschlag einen Vorschlag unterbreiten zu können.
Das neue Logo wurde mit der Änderung verabschiedet, die Weltkugeln auf allen Logo-Größen aufzunehmen. Die fünf attac-Flyer zum Wahlkampf erscheinen bereits mit diesem Logo.
Oliver wurde aufgefordert dafür zu sorgen, zukünftig sollten alle Rat-Sitzungsprotokolle auf der Gruppen-Liste veröffentlicht werden, um der Intransparenz vorzubeugen.
Im Oktober wird es ein Problem werden, genug Kandidaten für Rat- und Ko-Kreis zu finden.
Von den Anwesenden wurde begeistert hervorgehoben, seit langer Zeit eine inhaltlich äußerst interessante VG-Sitzung erlebt zu haben. Brigitte wurde beauftragt, mit den sechs Berliner Ko-Kreis-Mitgliedern einen Zeitplan für eine, sie alle einbeziehende Berichterstattung der Ko-Kreis-Sitzungen, zu erstellen. Die Bereitschaft hierzu hatten alle sechs erklärt.